Kulturelle Kommunikation · Fallstudie
Quando un evento cambia la percezione di un luogo: ExpoArteItaliana di Vittorio Sgarbi a Villa Bagatti Valsecchi
Im Jahr 2015 lockte eine im Rahmen der Expo Milano angebotene Ausstellung Tausende von Besuchern in eine bis dahin wenig bekannte Villa. Die Kommunikationsabteilung unterstützte die Veranstaltung und schuf nachhaltige Ressourcen.
In diesem Artikel
- Wie man eine digitale Präsenz aufbaut, während eine Veranstaltung Gestalt annimmt.
- Denn Ereignis, Ort und Gebiet müssen als Teile desselben Systems beschrieben werden.
- Was ein im Jahr 2015 geschriebener und veröffentlichter Artikel heute offenbart.
- Wie vorübergehende Aufmerksamkeit den Weg für eine längere Karriere ebnen kann.
Aufbau einer digitalen Präsenz im Zuge der Veranstaltungsplanung
Als ich die Zusammenarbeit mit der Fondazione La Versiera 1718 begann, befand sich die Online-Präsenz der Villa Bagatti Valsecchi noch im Aufbau. Die ExpoArteItaliana erforderte offizielle Kanäle, aktuelle Informationen und eine visuelle Erzählung, die eine mehrmonatige Ausstellung begleiten konnte.
Ich habe die Facebook- und Instagram-Profile für die ExpoArteItaliana, die Villa und den Freiwilligenverein erstellt und betreut. Ich habe Bilder, Texte, Veranstaltungsinformationen, Pressestimmen und Kommunikationsmaterialien, auch in englischer Sprache, zusammengestellt. Es ging mir nicht nur darum, einen Veranstaltungskalender zu füllen, sondern darum, verschiedene Identitäten zu formen und miteinander zu vernetzen.
«Die Kommunikation über die Veranstaltung und die über den Ort mussten sich gegenseitig verstärken.»
Kommunikation innerhalb eines Ökosystems
Ein Kulturprojekt dieser Größenordnung lebt von einem Netzwerk an Beziehungen. Die Stiftung, Freiwillige, Institutionen, Künstler, Kuratoren, Journalisten und die Öffentlichkeit arbeiten gemeinsam daran, die Wahrnehmung der Veranstaltung zu prägen.
Als Mitglied der lokalen Pressestelle arbeitete ich mit Vittorio Sgarbis Team und dem Journalisten und Redakteur Claudio Calvi zusammen. Zu meinen Aufgaben gehörten die Betreuung von Presseberichten und das Verfassen von Inhalten für externe Publikationen. Die Arbeit innerhalb dieses Netzwerks bedeutete, kontinuierlich Informationen zu verbreiten und die Villa von einer bloßen Kulisse zu einem zentralen Bestandteil der Berichterstattung zu machen.
«Wenn wir das System sehen, können wir seine einzelnen Teile besser kommunizieren.»
Ein Artikel aus dem Jahr 2015, heute erneut gelesen
Im Juni 2015 veröffentlichte ich einen Artikel über die Villa Bagatti Valsecchi und die ExpoArteItaliana in Dossier Cultura. Dieser Artikel ist ein konkretes Zeugnis meiner redaktionellen Arbeit und meiner damaligen Sichtweise auf das Verhältnis von Kultur, Territorium und Wertschöpfung.
Beim erneuten Lesen heute wird mir eine gewisse Kontinuität bewusst: Mein Interesse galt nicht nur der Schilderung des Geschehens, sondern auch dem Verständnis seiner möglichen Folgen. Aus diesem Grund werde ich den Text mit einer neuen Einleitung auf meinem Blog erneut veröffentlichen und die Originalfassung weiterhin zugänglich lassen.

Vorübergehende Aufmerksamkeit und die Entwicklung eines Ortes
Die ExpoArteItaliana lockte über 16.000 Besucher an und machte die Villa Bagatti Valsecchi einem neuen Publikum bekannt. Die während dieser Zeit aufgebaute digitale Präsenz trug auch nach dem Ende der Ausstellung dazu bei, dass der Veranstaltungsort weiterhin bekannt blieb.
In den darauffolgenden Jahren diente die Villa als Drehort für Fernsehproduktionen und Großveranstaltungen. 2024 wurde sie einer der Veranstaltungsorte von Alcova während der Mailänder Designwoche, und die Fondazione La Versiera 1718 beauftragte mich erneut mit einem freiberuflichen Projekt. Diese Kontinuität ist für mich eine meiner größten Errungenschaften: Aus einem Projekt, das ich ehrenamtlich realisierte, entwickelte sich eine langjährige berufliche Beziehung.
Ein Großereignis erregt Aufmerksamkeit. Strategische Arbeit umfasst auch den Aufbau von Kanälen, Inhalten und Beziehungen, die sicherstellen, dass die Aufmerksamkeit nicht nachlässt, wenn die Türen schließen.
Verwandte Fallstudie
ExpoArteItaliana 2015: das vollständige Projekt
Die Fallstudie beschreibt die Aktivitäten, Verantwortlichkeiten und Ergebnisse der Arbeit, die in den Bereichen soziale Medien, englischsprachige Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, lokale Pressestelle und redaktionelle Produktion durchgeführt wurde.
Häufig gestellte Fragen
Wie man ein kulturelles Ereignis kommuniziert
Welche Rolle hatte ich?
Ich arbeitete als Social-Media-Spezialistin, im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und als Mitglied der lokalen Pressestelle sowie ehrenamtlich für die Fondazione La Versiera 1718.
Welche Kanäle habe ich erstellt?
Profile von ExpoArteItaliana, Villa Bagatti Valsecchi und dem Freiwilligenverein.
Habe ich Inhalte in englischer Sprache erstellt?
Ja. Ich habe auch Kommunikationsmaterialien und Inhalte in englischer Sprache für das internationale Publikum der Expo Milano 2015 erstellt.
Warum ist dieses Projekt noch immer relevant?
Denn es zeigt, wie koordinierte Kommunikation ein Ereignis, einen Ort und ein Gebiet gemeinsam stärken und Kontinuität schaffen kann.
Quellen und weitere Informationen
- Mein Originalartikel auf Dossier Cultura
- La Versiera Stiftung 1718
- Villa Bagatti Valsecchi
- Il Giorno – Expo 2015 und Kultur, Maroni: “Sgarbi ist unser Botschafter für künstlerisches Erbe”
- Il Cittadino MB – “ExpoArteIaliana” wird in der Villa Bagatti in Varedo eröffnet: eine von Sgarbi kuratierte Ausstellung
Entwickeln Sie die Kommunikationsstrategie für ein Kulturprojekt?
Ich kann Ihnen helfen, das Ökosystem zu verstehen, Kanäle zu verbinden und eine Veranstaltung in eine wiedererkennbare und nachhaltige Präsenz zu verwandeln.




